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Saxoniabrunnen
Chemnitz

Saxoniabrunnen Chemnitz

Saxoniabrunnen

Im Herzen von Chemnitz gelegen, stellt der Saxoniabrunnen ein beeindruckendes Zeugnis der industriellen Vergangenheit und künstlerischen Schönheit der Stadt dar. Ursprünglich am Roßmarkt zu finden, steht dieser prächtige Brunnen heute auf dem neu gestalteten Johannisplatz und lädt sowohl Einheimische als auch Touristen ein, in seine historische und kulturelle Bedeutung einzutauchen.

Die Ursprünge des Saxoniabrunnens

Der Saxoniabrunnen verdankt seine Entstehung der Weitsicht des Chemnitzer Verschönerungsvereins. Mit Unterstützung des Akademischen Rates in Dresden und finanzieller Hilfe aus dem Staatlichen Kunstfonds wurde dieses Meisterwerk ins Leben gerufen. Am 9. Juli 1893 enthüllt, symbolisierte der Brunnen die blühende Industrie und den Handel in Chemnitz. Die Figur der Saxonia, eine bronzene Verkörperung des Schutzes über Industrie und Handel, thronte stolz auf einem dreistufigen Sockel.

Begleitet wurde Saxonia von zwei Nebenfiguren: der Spinnerin, die die Textilindustrie repräsentiert, und dem Schmied, der den Maschinenbau symbolisiert. Die Entwürfe und Modelle stammten vom Architekten Hans Pätzelt und dem Bildhauer Bruno Fischer aus Dresden, während das Becken und die Delphinskulpturen von Albert Ohlendieck, ebenfalls aus Dresden, gefertigt wurden. Die Struktur war eine harmonische Mischung aus rotem schwedischen Virbo-Granit und finnischem Balmoral-Rot, wobei der Sockel aus Lausitzer Granit bestand.

Eine Reise durch die Zeit

Die Reise des Brunnens durch die Zeit verlief nicht ohne Herausforderungen. 1941 fielen die Bronzefiguren den Metallanforderungen des Krieges zum Opfer, sodass nur die Steinelemente erhalten blieben. Diese Überreste wurden dank des Stadtplanungsrats Fred Otto weise auf dem Bauhof der Stadt bewahrt. Die Bronzefiguren, die insgesamt 2.410 Kilogramm wogen, wurden nach Breslau geschickt, um eingeschmolzen zu werden.

Im Jahr 2011 begann für den Saxoniabrunnen ein neues Kapitel. Claus Kellnberger, ein Investor mit einer Leidenschaft für Geschichte, finanzierte die Restaurierung des Brunnens im Erzgebirge. Die im Krieg verlorenen Bronzefiguren wurden von den Künstlern Agnieszka Piechnik und Przemek Wolny in Polen anhand alter Fotografien sorgfältig nachgebildet. Am 11. Juli 2013 wurden diese Figuren triumphal wieder auf ihrem Sockel platziert, gefolgt von einer feierlichen Einweihung am 14. Juli 2013.

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Den Saxoniabrunnen heute erkunden

Heute ist der Saxoniabrunnen dank des bewussten Verzichts auf das frühere Gitter besser zugänglich denn je. Besucher können den Brunnen aus nächster Nähe erleben und so eine intensivere Verbindung zu diesem Stück Geschichte aufbauen. Die neu gegossene Saxonia, zwar etwas kleiner und schlichter als das Original, strahlt dennoch eine Aura von Anmut und Autorität aus.

Das Fehlen des großen sächsischen Wappens, das sie einst eindeutig als Personifikation Sachsens kennzeichnete, mag auffallen, doch mindert dies nicht ihre beeindruckende Präsenz. Die Figuren der Spinnerin und des Schmieds würdigen weiterhin die Industrien, die Chemnitz zu Ruhm verhalfen, und erinnern an die fleißige Vergangenheit der Stadt.

Ein Symbol für Widerstandskraft und Erneuerung

Der Saxoniabrunnen ist mehr als nur ein Brunnen; er ist ein Symbol für Widerstandskraft und Erneuerung. Seine Restaurierung und der Umzug auf den Johannisplatz markieren ein neues Kapitel in seiner bewegten Geschichte und spiegeln das Bestreben der Stadt wider, ihr kulturelles Erbe zu bewahren und gleichzeitig die Moderne zu umarmen.

Wenn ihr vor dem Saxoniabrunnen steht, nehmt euch einen Moment Zeit, um die kunstvolle Handwerkskunst und die Geschichten, die in Stein und Bronze eingraviert sind, zu würdigen. Es ist ein Ort, an dem Geschichte und Kunst aufeinandertreffen und einen friedlichen Ort bieten, um über die Vergangenheit nachzudenken und die Zukunft zu erträumen.

Den Saxoniabrunnen besuchen

Ob ihr Geschichtsinteressierte, Kunstliebhaber oder einfach nur neugierige Reisende seid, der Saxoniabrunnen ist ein Muss bei einem Besuch in Chemnitz. Seine zentrale Lage macht ihn leicht zugänglich, und die Umgebung bietet viele Möglichkeiten zur Erkundung und zum Genuss.

Nachdem ihr den Brunnen bewundert habt, könnt ihr einen gemütlichen Spaziergang um den Johannisplatz machen, wo modernes Leben und historischer Charme harmonisch koexistieren. Genießt einen Kaffee in einem nahegelegenen Café oder stöbert in den lokalen Geschäften und Galerien, die der Gegend Leben einhauchen.

Abschließend lässt sich sagen, dass der Saxoniabrunnen nicht nur ein Teil der Geschichte von Chemnitz ist; er ist ein lebendiges Denkmal, das alle, die ihm begegnen, weiterhin inspiriert und fasziniert. Seine Geschichte ist eine von Wandel und Beständigkeit, was ihn zu einem unverzichtbaren Stopp auf jeder Reise durch diese faszinierende Stadt macht.

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