Ein paar Gassen weiter drängen sich Reisegruppen vor dem Fürstenzug, doch ihr beginnt dort, wo Dresden leise ist: an der Ecke, an der die Kleine Kirchgasse auf die Moritzgasse trifft. Du hältst dein Smartphone bereit, deine Leute beratschlagen die Rollenwahl, vom Neumarkt weht Straßenmusik herüber. Hier startet eure Schnitzeljagd in Dresden — und mit ihr ein Verdacht, der sich über 3,5 Kilometer erhärten wird: Diese Stadt hängt ihre Geschichte in Übergröße an die Wand und versteckt die besten Kapitel trotzdem im Kleingedruckten. Dresden erzählt wie jemand, der laut anfängt und leise weiterspricht; wer nur die Kulisse abfotografiert, verpasst die zweite Hälfte. Dreizehn Stationen lang werdet ihr deshalb genauer hinsehen als alle um euch herum: an Fassaden, über Plätzen, vor 102 Metern Porzellan. Was die Stadt zwischen Barockprunk und Neubeginn beiseitegelegt hat, holt ihr euch Station für Station zurück.
Die Organisation dauert nur Minuten: Eine Person lädt die myCityHunt-App, löst euer Ticket ein und öffnet die Lobby, alle anderen scannen den angezeigten QR-Code — schon seid ihr ein Team. Dann die erste strategische Entscheidung des Tages: 54 Rollen stehen bereit, vom Detektiv, der das Knobeln liebt, über die Fotografin, die dem besten Motiv nachstellt, bis zum Athleten, der bei Aktivaufgaben aufblüht. Jede Rolle schaltet eigene Bonus-Aufgaben frei. Unterwegs zeigt das GPS nur die Richtung; welchen Weg ihr durch die Gassen nehmt, bleibt eure Sache. An jeder der 13 Stationen wartet eine Frage mit vier Antwortoptionen, und wer sich festbeißt, schaltet einen von zwei gestaffelten Hinweisen frei — gegen Punktabzug, versteht sich. Fotos und Aktionsmomente landen in der privaten Galerie eurer Gruppe. Ihr startet, wann ihr wollt, und pausiert, wo es euch gefällt. Ganz oben im Highscore stehen am Ende die Ehrgeizigen; einen guten Tag haben alle anderen auch.
Kaum eine deutsche Stadt verlangt so sehr den doppelten Blick: barocke Residenz und Stadt des Neubeginns, Canaletto-Motiv und Nachkriegsmoderne. Eure Route pendelt genau zwischen diesen Polen — vom Altmarkt, dem ältesten Platz Dresdens, bis zum Wiener Platz, wo sich der Hauptbahnhof seit dem Umbau nach Plänen von Norman Foster unter ein lichtdurchlässiges Membrandach duckt. Zwei Orte geben eurem Weg den Takt vor.
An der Außenmauer des Stallhofs werdet ihr unwillkürlich langsamer: 102 Meter Wandbild, rund 23.000 Fliesen aus Meissener Porzellan, 35 berittene Herrscher aus acht Jahrhunderten Wettiner Geschichte, dazu 59 Begleitfiguren — Gelehrte, Handwerker, sogar zwei Windhunde. Zwischen 1904 und 1907 ersetzten die Fliesen ein verwittertes Vorgängerbild, und das bei 1.380 Grad gebrannte Porzellan überstand sogar den Feuersturm vom Februar 1945 fast unversehrt: Nur rund 200 Fliesen mussten später erneuert werden.
Am Hasenberg, wo die Altstadt zur Elbe hin ausläuft, überrascht euch ein Kubus aus Sandstein, der sich beim Näherkommen sichtbar in sich verdreht. Die Neue Synagoge von 2001 steht dort, wo Gottfried Sempers Synagoge 1938 niedergebrannt wurde — und über dem Portal hängt deren originaler Davidstern. Der Feuerwehrmann Alfred Neugebauer rettete ihn damals, hielt ihn jahrelang versteckt und übergab ihn 1949 der Jüdischen Gemeinde. Ein kleines Detail mit enormem Gewicht.
Auch das Kurländer Palais mit seiner wiedererstandenen Barockfassade liegt an eurer Strecke — und alles zwischen den Stationen, die Höfe, Durchgänge und Elbblicke, gehört ganz allein euch.
Das Kurländer Palais, 1728/29 für Reichsgraf von Wackerbarth errichtet, stand nach 1945 sechs Jahrzehnte als Ruine — doch tot war es nie: Von 1981 bis 1997 spielte der Jazzclub Tonne in seinen Kellergewölben, mitten im verfallenen Barock. Erst 2008 bekam das Palais seine Fassade zurück.
Wer Dresden nur für die Kulisse berühmter Gemälde hält, verpasst das Beste. Nimm den Altmarkt: 1434 gestatteten Kurfürst Friedrich II. und sein Bruder Sigismund den Händlern einen freien Markt am Tag vor dem Weihnachtsfest — einen einzigen Tag lang, verkauft wurde vor allem Fleisch für die Feiertage. Aus diesem einen Nachmittag wurde der Striezelmarkt, Deutschlands ältester urkundlich belegter Weihnachtsmarkt, benannt nach dem Hefegebäck, das heute alle Welt Stollen nennt.
Die ernsteste Geschichte erzählt die Frauenkirche, und sie erzählt sie leise. Im Februar 1945 zerstört, blieb sie jahrzehntelang als Mahnmal liegen; beim Wiederaufbau, der 2005 vollendet war, wurde jeder geborgene Quader vermessen und katalogisiert, und rund 3.800 originale Steine sitzen heute wieder im Mauerwerk. Du erkennst sie sofort: Oxidiertes Eisen hat den alten Sandstein dunkel gefärbt, die Fassade liest sich wie ein Mosaik aus Gestern und Heute — finanziert zu großen Teilen aus Spenden aus aller Welt.
Und dann wäre da noch die Geschichte zweier Milchhändler: 1880 gründeten die Gebrüder Pfund in der Neustadt ihre Molkerei und ließen den Verkaufsraum später komplett mit handbemalten Fliesen auskleiden — 1998 nahm ihn das Guinness-Buch als schönsten Milchladen der Welt auf. Klassische Stadtführungen durch Dresden handeln solche Anekdoten im Vorbeigehen ab; bei einer Stadtrallye durch Dresden stehst du selbst am Schauplatz und entscheidest, wie lange du bleibst.
Ein Junggesellenabschied in Dresden bekommt hier eine Bühne, wie sie kein Partykeller bietet: Fotoaufgaben vor barocker Kulisse füllen die private Galerie mit Material, über das noch auf der Hochzeit gelacht wird — und danach liegt die Äußere Neustadt mit ihrer Kneipendichte nur eine Elbbrücke entfernt. Ein Geburtstag unter Erwachsenen gewinnt durch den freien Start: erst gemeinsam rätseln, dann ohne Zeitdruck einkehren, das Programm fügt sich von selbst. Fürs Teambuilding in Dresden spricht die Lage: Der Wiener Platz mit dem Hauptbahnhof liegt direkt an der Strecke, Kolleginnen und Kollegen steigen aus dem Zug und praktisch ins Spiel ein — und die Rollenwahl verrät nebenbei, wer im Büro unentdeckte Talente hortet. Familien profitieren von der flachen, bequem zu Fuß erkundbaren Altstadt: 3,5 Kilometer schaffen auch jüngere Kinder, und oft sind sie es, die das entscheidende Detail an einer Fassade zuerst bemerken. Und wer nur ein Wochenende hat, nimmt das Stadtspiel Dresden als Auftakt der Städtereise: Die digitale Schnitzeljagd durch Dresden bringt euch in wenigen Stunden an Orte, die im Reiseführer fehlen.
Dresdens liebster Kuchen kommt in drei Schichten: Hefeboden, Quark und obenauf die namensgebende Schecke aus Eiern und Butter. Fast jedes Altstadtcafé führt ihn. Wer im Advent spielt, greift stattdessen zum Dresdner Christstollen — die Bezeichnung ist geschützt, ihn dürfen nur Bäcker aus Dresden und Umgebung backen.
Am Ende kennt ihr Dresdens Erzählweise: erst laut, dann leise. Ihr habt vor dem Fürstenzug gestanden und wisst, warum das Porzellan noch glänzt, während ringsum fast alles neu gemauert wurde; ihr habt den verdrehten Kubus der Synagoge gesehen und den geretteten Stern über seinem Portal. Vor allem aber habt ihr die Stadt nicht bloß abgelaufen, sondern entschlüsselt — im Team, mit Rollen, Punkten und einer Galerie voller Beweisfotos. Also: Ticket sichern, Leute zusammentrommeln, an der Kleinen Kirchgasse aufstellen und losziehen. Eure Schnitzeljagd durch Dresden beginnt in einer stillen Gasse und endet mit dem besten Gesprächsstoff des Wochenendes — ganz oben im Highscore oder einfach ganz vorn in der Erinnerung.
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Aus unserer langjährigen Erfahrung kennen wir die besonderen Anforderungen, die sich bei der Planung eines Teamevents in Dresden ergeben. Mit dem myCityHunt Teamevent in Dresden haben wir daher ein Paket speziell für Firmenkunden entwickelt. Dieses erweitert unsere bewährten Touren um eine Reihe von Vorteilen, die unsere Schnitzeljagden zum perfekten Teambuilding Event in Dresden machen.
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Ja. Die Schnitzeljagd von myCityHunt startet an der Ecke Kleine Kirchgasse und Moritzgasse und führt als Rundweg über rund 3,5 Kilometer durch die Altstadt, vorbei an Frauenkirche, Semperoper und Residenzschloss mit dem Fürstenzug. Gespielt wird mit der myCityHunt App auf dem eigenen Smartphone, ohne festen Termin und ohne Anmeldung.
Die Aufgaben verbinden Suchen, Beobachten und Fotografieren, sodass Kinder aktiv beteiligt sind statt nur zuzuhören. In der Altstadt liegt alles fußläufig beieinander, Tempo und Pausen bestimmt die Gruppe selbst.
Kostenlose Varianten kursieren als PDF zum Selbstausdrucken. Dafür müsst ihr Route, Rätsel und Lösungen selbst vorbereiten. Die Tour von myCityHunt ist kostenpflichtig, dafür ist alles fertig: GPS-Navigation, eigene Rollen für jedes Teammitglied, Aufgaben mit Punktewertung und eine private Fotogalerie nach dem Spiel.
Etwa zweieinhalb Stunden, die Strecke misst rund 3,5 Kilometer. Pausen sind jederzeit möglich und verlängern die Zeit entsprechend. Ihr könnt die Tour unterbrechen und später fortsetzen.
Die Tour kostet ab 16.99 pro Person. Abgerechnet wird personengenau nach Teilnehmerzahl, es gibt also keinen Pauschalpreis für die Gruppe. Gutscheine sind ab Kaufdatum drei Jahre gültig und lassen sich für eine frei wählbare Stadt und Tour einlösen.
Ja. Größere Gruppen teilen sich in mehrere Teams auf und treten gegeneinander an – die Ergebnisse lassen sich direkt nach dem Spiel vergleichen. Abgerechnet wird personengenau nach Teilnehmerzahl. Für Firmenkunden gibt es eigene Konditionen.
Schnitzeljagd und Stadtrallye bezeichnen meist dasselbe Format: eine Rätseltour durch die Stadt. Beim Geocaching sucht ihr dagegen versteckte Behälter nach Koordinaten. Bei der Schnitzeljagd bleibt die sichtbare Stadt das Spielfeld – Gebäude, Plätze und Inschriften liefern die Hinweise.