Stell dich einmal mitten auf den Grabbeplatz und dreh dich langsam um die eigene Achse. Vor dir spiegelt sich der Himmel in einer Fassade aus poliertem schwarzem Granit, hinter der Klee und Picasso hängen; ein paar Gassen weiter lärmt bereits die Altstadt, und über den Dächern schraubt sich ein Kirchturmhelm empor, der aussieht, als hätte ihn jemand ausgewrungen. Genau hier beginnt eure Schnitzeljagd Düsseldorf — und der Startpunkt ist klug gewählt. Düsseldorf gilt als Stadt, die gern zeigt, was sie hat: die Kö, den Hafen, die Schaufenster. Ihre besten Geschichten aber versteckt sie — in einem verdrehten Turmhelm, in 39 Bullaugen an einem Betonturm, hinter einer unscheinbaren Tür an der Bolkerstraße. Vierzehn Aufgaben und 4,7 Kilometer lang spürt ihr diese Verstecke auf, mit dem Smartphone als Kompass, deinen Leuten als Konkurrenz und einer Stadt, die unterwegs mehr preisgibt, als ihr lieb sein dürfte. Du wirst Fassaden lesen, Details zählen, diskutieren und entscheiden — und Düsseldorf dabei von seiner verschwiegenen Seite kennenlernen.
Alles, was ihr braucht, tragt ihr ohnehin in der Tasche. Einer von euch lädt die myCityHunt-App, löst das Ticket ein und eröffnet die Lobby; die anderen scannen den QR-Code mit dem eigenen Handy und sind dabei. Dann wird es zum ersten Mal taktisch: 54 Rollen stehen zur Wahl — der Detektiv knobelt am liebsten, die Fotografin sieht Motive, wo andere nur Fassaden sehen, der Athlet holt bei Aktivaufgaben Extrapunkte. Jede Rolle bringt eigene Bonus-Aufgaben ins Spiel. Unterwegs verrät euch das GPS nur die Richtung zur nächsten Station; welchen Weg ihr durch die Gassen nehmt, bleibt eure Sache. Jedes Rätsel stellt vier Antwortmöglichkeiten zur Auswahl, und wer festhängt, ruft einen von zwei gestaffelten Hinweisen ab — gegen Punktabzug. Ihr startet, wann ihr wollt, und pausiert, wo es euch gefällt; die Theken der Altstadt liegen praktischerweise am Weg. Ganz oben im Highscore landet, wer clever kombiniert. Einen guten Tag hat am Ende jeder — und sämtliche Fotos warten danach in der privaten Galerie eurer Gruppe.
Kaum eine deutsche Stadt wechselt auf so engem Raum so oft das Kostüm. Eure Route verbindet den Grabbeplatz mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, die Gassen der Altstadt und das Rheinufer — vorbei am Museum Kunstpalast am Ehrenhof, der eine der größten Glassammlungen Europas beherbergt, und in Reichweite der Königsallee, deren Kastanien sich in einem Stadtgraben aus napoleonischer Zeit spiegeln. Kopfsteinpflaster und Bankenglanz, Brauhausdunst und Museumsstille: Ihr quert diese Gegensätze im Viertelstundentakt. Zwei Stationen werden euch dabei besonders beschäftigen.
Du wirst den Kopf schief legen, versprochen. Der Helm von St. Lambertus ist in sich verdreht — die Legende macht den Teufel dafür verantwortlich, die Chronik einen Blitzschlag im Jahr 1815: Nach dem Brand deckten Handwerker den Turm mit zu frischem Holz, das sich beim Trocknen verzog. Die Düsseldorfer gewöhnten sich nicht nur daran, sie bestanden darauf: Als der Helm nach den Schäden des Zweiten Weltkriegs erneuert wurde, baute man ihn auf Wunsch der Bevölkerung wieder schief.
Am Rheinufer wandert euer Blick dann automatisch nach oben: 240,5 Meter misst der Rheinturm, das höchste Bauwerk der Stadt. Was von unten wie eine zufällige Lichterreihe wirkt, ist in Wahrheit eine Uhr — seit 1981 trägt der Schaft den Lichtzeitpegel, laut Guinness-Buch die größte Dezimaluhr der Welt. Ihr steht also vor einem Wahrzeichen, das euch buchstäblich ansagt, wie lange ihr schon unterwegs seid. Das Stück dazwischen — Burgplatz, Rheinpromenade, Altstadtgassen — bespielt ihr in eurem eigenen Tempo.
Der Lichtzeitpegel zeigt Stunden, Minuten und Sekunden als getrennte Gruppen aus 39 weißen Lichtpunkten, dazwischen leuchten rote Flugsicherheitslampen als Trennzeichen. Entworfen hat ihn der Lichtkünstler Horst H. Baumann. Bleib nach Einbruch der Dunkelheit einen Moment stehen: Dann springen die Sekundenpunkte sichtbar im Takt, und der ganze Turm wird zum Zifferblatt.
Wer Düsseldorf nur für Einkaufstüten und Altbier hält, verpasst das Beste. Nimm die Königsallee: Bis 1851 hieß sie schlicht Kastanienallee. Im Revolutionsjahr 1848 jedoch hatte eine aufgebrachte Menge den preußischen König Friedrich Wilhelm IV. bei seinem Besuch mit Pferdeäpfeln empfangen — die spätere Umbenennung in Königsallee gilt in der Stadt bis heute als die eleganteste Entschuldigung ihrer Geschichte.
Mitten im Getümmel der Bolkerstraße wiederum kam im Dezember 1797 Heinrich Heine zur Welt. Ausgerechnet dort: Die Straße gehört heute zum Kneipenrevier der Altstadt, in dem sich mehr als 260 Lokale auf rund einem Quadratkilometer drängen — die berühmte „längste Theke der Welt". Deutschlands spöttischster Dichter wurde also geboren, wo heute am lautesten gefeiert wird; sein Geburtshaus ist inzwischen ein Literaturhaus, eine kleine Insel der leisen Töne. Und dann ist da noch die Geschichte hinter der schwarzen Granitfassade eures Startpunkts: 1933 vertrieben die Nationalsozialisten den Maler Paul Klee von seiner Professur an der Düsseldorfer Kunstakademie. 1960 kaufte das Land Nordrhein-Westfalen 88 seiner Werke von einem amerikanischen Stahlindustriellen zurück — als bewusste Wiedergutmachung und als Grundstock jener Sammlung, an der eure Tour beginnt. Stadtführungen durch Düsseldorf erzählen solche Geschichten im Vorbeigehen von der ersten Reihe aus; auf der Stadtrallye durch Düsseldorf steht ihr selbst davor, schaut genauer hin und verknüpft die Orte mit eurem eigenen Nachmittag. Das bleibt anders hängen.
Für einen Junggesellenabschied ist die Rechnung schnell gemacht: Erst liefern sich die Teams auf der Schnitzeljagd durch Düsseldorf ein Duell samt Fotoaufgaben, die so schnell niemand vergisst, danach wartet an der längsten Theke der Welt das dichteste Kneipennetz der Republik — kürzere Wege zwischen Programm und Party findet ihr nirgends. Beim Geburtstag unter Erwachsenen ersetzt das Stadtspiel Düsseldorf die immergleiche Restaurantrunde durch drei Stunden gemeinsames Rätseln mit eingebautem Gesprächsstoff. Firmen buchen die Tour als Teambuilding: Der Grabbeplatz liegt direkt an der U-Bahn-Station Heinrich-Heine-Allee, die Rollen verteilen Verantwortung von selbst, und wie eine Gruppe unter freundlichem Wettbewerbsdruck diskutiert, zeigt sich selten so deutlich wie zwischen zwei Stationen. Familien erleben eine Stadt der kurzen Wege: Die Strecke ist flach, Kinder übernehmen mit Feuereifer das Kommando über das GPS, und am Rheinufer lässt sich jede Etappe um eine Eispause verlängern. Und wer für eine Städtereise am Rhein ist, bekommt in einem halben Tag Altstadt, Rheinpromenade und Kunstachse in einer einzigen Route — die digitale Schnitzeljagd als Stadterkundung mit Wettkampfmodus.
In „Et Kabüffke" an der Flinger Straße fließt seit 1955 der Killepitsch, ein rubinroter Kräuterlikör aus 98 Kräutern, Beeren und Früchten. Seinen Namen erhielt er in einer Bombennacht des Zweiten Weltkriegs: Im Luftschutzbunker versprach Willi Busch dem Schriftsteller Hans Müller-Schlösser, im Fall des Überlebens einen besonderen Tropfen zu kreieren. Beide überlebten — und Busch hielt Wort.
Am Ende stehst du vielleicht wieder dort, wo sich der Himmel im schwarzen Granit des Grabbeplatzes spiegelt — und die Stadt kommt dir verändert vor. Der verdrehte Helm von St. Lambertus ist jetzt keine Kuriosität mehr, sondern eine Geschichte über Eigensinn; die Lichter am Rheinturm sind eine Uhr, die nur Eingeweihten die Zeit verrät, und ihr gehört ab sofort dazu. Düsseldorf versteckt seine besten Geschichten, so fing alles an; nach vierzehn Aufgaben habt ihr die Verstecke gefunden. Also: Team zusammentrommeln, Rollen verteilen, Ticket einlösen und eure Schnitzeljagd in Düsseldorf starten. Losziehen, hinsehen, lösen — irgendwo zwischen Altstadt und Rheinufer hält die Stadt schon das nächste Versteck bereit.
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Aus unserer langjährigen Erfahrung kennen wir die besonderen Anforderungen, die sich bei der Planung eines Teamevents in Düsseldorf ergeben. Mit dem myCityHunt Teamevent in Düsseldorf haben wir daher ein Paket speziell für Firmenkunden entwickelt. Dieses erweitert unsere bewährten Touren um eine Reihe von Vorteilen, die unsere Schnitzeljagden zum perfekten Teambuilding Event in Düsseldorf machen.
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Ja. Die Schnitzeljagd von myCityHunt startet am Grabbeplatz und führt als Rundweg über rund 4,7 Kilometer durch Altstadt und Rheinfront, vorbei an St. Lambertus, der Königsallee und dem Museum Kunstpalast. Gespielt wird mit der myCityHunt App auf dem eigenen Smartphone, ohne festen Termin und ohne Anmeldung.
Die Aufgaben verbinden Suchen, Beobachten und Fotografieren, sodass Kinder aktiv beteiligt sind statt nur zuzuhören. Die Altstadt ist kompakt und weitgehend autofrei, Tempo und Pausen bestimmt die Gruppe selbst.
Kostenlose Varianten kursieren als PDF zum Selbstausdrucken. Dafür müsst ihr Route, Rätsel und Lösungen selbst vorbereiten. Die Tour von myCityHunt ist kostenpflichtig, dafür ist alles fertig: GPS-Navigation, eigene Rollen für jedes Teammitglied, Aufgaben mit Punktewertung und eine private Fotogalerie nach dem Spiel.
Etwa drei Stunden, die Strecke misst rund 4,7 Kilometer. Pausen sind jederzeit möglich und verlängern die Zeit entsprechend. Ihr könnt die Tour unterbrechen und später fortsetzen.
Die Tour kostet ab 16.99 pro Person. Abgerechnet wird personengenau nach Teilnehmerzahl, es gibt also keinen Pauschalpreis für die Gruppe. Gutscheine sind ab Kaufdatum drei Jahre gültig und lassen sich für eine frei wählbare Stadt und Tour einlösen.
Ja. Größere Gruppen teilen sich in mehrere Teams auf und treten gegeneinander an – die Ergebnisse lassen sich direkt nach dem Spiel vergleichen. Abgerechnet wird personengenau nach Teilnehmerzahl. Für Firmenkunden gibt es eigene Konditionen.
Schnitzeljagd und Stadtrallye bezeichnen meist dasselbe Format: eine Rätseltour durch die Stadt. Beim Geocaching sucht ihr dagegen versteckte Behälter nach Koordinaten. Bei der Schnitzeljagd bleibt die sichtbare Stadt das Spielfeld – Gebäude, Plätze und Inschriften liefern die Hinweise.