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Schnitzeljagd Eppingen

Schnitzeljagd Eppingen

7 Kunden haben diese Tour bewertet: 4.4 / 5

Zwischen zwei Fachwerkgiebeln ragt ein Turm aus grauem Sandstein auf, und wer nah genug herangeht, entdeckt in den Quadern kleine, paarweise gesetzte Löcher: Spuren der Zangen, mit denen Steinmetze die Blöcke vor rund achthundert Jahren nach oben gehievt haben. Der Pfeifferturm zeigt solche Dinge nur denen, die stehen bleiben. Genau das tut ihr bei einer Schnitzeljagd Eppingen: Smartphone in der Hand, eure Leute um euch herum, vor euch eine Altstadt, die ihre Geschichten hinter Balken, Schnitzwerk und schmalen Gassen verstaut, statt sie auf Schildern auszubreiten. Restaurierte Fachwerkhäuser drängen sich hier zu Dutzenden auf wenigen hundert Metern, gotisch, Renaissance, barock, und kaum zwei Giebel gleichen einander. Ihr lest die Stadt wie eine Fährte: Wer an der richtigen Ecke abbiegt, findet eine Inschrift, eine Jahreszahl, ein Muster im Eichenbalken. Wer falsch abbiegt, findet auch etwas, nur eben etwas anderes. Statt Reiseleiterin und Regenschirm führt euch eine App durch den Nachmittag; Tempo, Pausen und Umwege bestimmt ihr selbst.

Wie läuft eure Schnitzeljagd in Eppingen ab?

Eine Schnitzeljagd Eppingen beginnt auf dem Sofa: Ihr ladet die myCityHunt-App aufs eigene Smartphone, löst das Ticket ein und öffnet die Lobby. Einer aus der Gruppe scannt den QR-Code, damit alle im selben Spiel landen. Danach wird gewählt: 54 Rollen stehen bereit. Der Detektiv knobelt, der Fotograf jagt das beste Motiv, das Trivia-Ass sammelt die Wissensfragen ein, der Athlet übernimmt die Aktivaufgaben. Jede Rolle bringt eigene Bonus-Aufgaben mit, die sonst niemand in eurer Runde zu sehen bekommt. Dann übernimmt das GPS. Es zeigt die Richtung zur nächsten der elf Stationen, den Weg durch die Gassen sucht ihr selbst. Angekommen, erscheint eine Aufgabe mit vier Antwortmöglichkeiten; steckt ihr fest, holt ihr euch zwei gestaffelte Hinweise, freiwillig und gegen Punktabzug. Starten könnt ihr, wann es euch passt, unterbrechen ebenso. Wer am Ende die meisten Punkte gesammelt hat, steht oben in der Wertung. Wer einfach einen guten Nachmittag wollte, gewinnt ohnehin.

Was deine Schnitzeljagd in Eppingen auszeichnet

Eppingen ist klein genug, dass ihr die Altstadt in zwanzig Minuten durchquert, und dicht genug, dass ihr dafür Stunden braucht. Anderthalb Kilometer misst eure Schnitzeljagd Eppingen, und auf dieser kurzen Strecke stoßen zwei Welten aufeinander: bäuerliches Eichenfachwerk mit krummen Ständern auf der einen Seite, ein aufgeräumter klassizistischer Marktplatz auf der anderen. Zwei Bauten stechen dabei besonders heraus.

Pfeifferturm

Ihr steht vor dem ältesten Gebäude der Stadt, errichtet in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts über einem quadratischen Grundriss von sieben Metern Seitenlänge. Dreißig Meter misst er bis zur Spitze, die Aussichtsplattform sitzt auf 24 Metern. Oben lebte einst ein Türmer, der bei Gefahr ins Horn stieß, und genau dieser Pfeifer gab dem Turm seinen Namen. Später wurde daraus ein Gefängnis: 1662 taucht es erstmals in den Stadtrechnungen auf, von 1829 bis 1859 diente der Turm als Bezirksgefängnis.

Baumannsches Haus

Ein paar Schritte weiter legt ihr unwillkürlich den Kopf in den Nacken. 1582/83 ließ der Metzger und Viehhändler Hans Ziemer hier zwei Fachwerkstockwerke über einen massiven Sandsteinsockel setzen, beide vorkragend, der Giebel gleich dreifach. Wer genauer hinsieht, entdeckt in den Eichenbalken Rosetten, Palmetten und kleine Andreaskreuze mit geschnitzten Augen. 1913 kam das heruntergekommene Haus an die Stadt, ab 1914 wohnten städtische Bedienstete darin, 1934 zog eine Jugendherberge ein.

Dazu kommen die drei Bauten, die den Rest eurer Runde markieren: Unsere Liebe Frau, deren Turmuntergeschosse bis um 1200 zurückreichen und deren Hauptportal die Jahreszahl 1435 trägt; die Evangelische Stadtkirche, 1879 geweiht, mit einer Voit-Orgel aus demselben Jahr; und das Rathaus am Marktplatz, 1824/25 im Weinbrenner-Stil hochgezogen. Das Dazwischen gehört euch.

Als eine Fakultät aus Heidelberg hier einzog

In der Fleischgasse steht das höchste Fachwerkhaus der Stadt, 22,5 Meter hoch, und heißt bis heute „Alte Universität". Im Oktober 1564 quartierte sich eine Fakultät der Universität Heidelberg in den oberen Stockwerken ein, um der Pest zu entgehen. Im Frühjahr 1565 brach die Seuche in Eppingen aus, und die Studenten reisten zurück. An der Tür sitzt ein geschnitzter Neidkopf, der einzige bekannte auf einer Tür im Kraichgau.

Wer Eppingen nur für ein hübsches Fachwerknest hält, verpasst das Beste

Der Name der Stadt ist älter als fast alles, was ihr auf eurer Runde seht. 985 schenkte der noch minderjährige König Otto III. Besitz in einem Ort namens „Epbingon" dem Bistum Worms; als Stadt ist Eppingen erst 1234 bezeugt, knapp 250 Jahre später. Wusstest du außerdem, dass diese Kleinstadt einer weitläufigen Verteidigungslinie ihren Namen gegeben hat? Zwischen 1695 und 1697 ließ Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden, den man den Türkenlouis nannte, quer durch den Kraichgau die Eppinger Linien anlegen: ein rund 40 Meter breiter Verhack aus gefällten Bäumen, dahinter ein zweieinhalb Meter tiefer Graben, ausgehoben in Fronarbeit von Bauern der Umgebung. Im Mai 1696 drehte ein französisches Heer von 36.000 Mann vor diesem Hindernis ab, statt auf Heilbronn weiterzumarschieren.

Auch die Kirchen erzählen von Kompromissen. 1707 wurde die Stadtpfarrkirche geteilt: Die Reformierten bekamen das Kirchenschiff, die Katholiken den Chor, zwei Gemeinden unter einem Dach. Erst 1878 übernahm die katholische Seite das gesamte Anwesen; die evangelische Gemeinde baute da schon zwei Jahre an ihrer eigenen Kirche. Und wer heute an der Elsenz entlanggeht, verdankt das der Gartenschau vom 20. Mai bis 2. Oktober 2022: Der Bach wurde renaturiert, der Mühlkanal freigelegt, am Bahnhof ein Stadtsee angelegt. Mehr als 390.000 Menschen kamen damals. Klassische Stadtführungen Eppingen erzählen euch all das der Reihe nach; bei einer digitalen Schnitzeljagd Eppingen stolpert ihr selbst darüber, in eurem Tempo und in eurer Reihenfolge.

Für wen lohnt sich die Rätseltour durch Eppingen?

Für den Junggesellenabschied ist die kompakte Altstadt ein Glücksfall: Anderthalb Kilometer verlangen niemandem Kondition ab, und wenn die Gruppe fertig ist, liegt die Gastronomie rund um den Marktplatz in Sichtweite. Bei einem Geburtstag unter Erwachsenen funktioniert das Format besonders gut, wenn mehrere Generationen dabei sind: Alle laufen dieselbe Strecke, aber jeder in seinem Tempo, und die Fotos landen hinterher in einer privaten Galerie der Gruppe, die nur ihr seht. Fürs Teambuilding zahlt sich die Rollenverteilung aus, weil plötzlich der Kollege punktet, der sonst wenig sagt; Firmen aus Heilbronn und Karlsruhe erreichen Eppingen bequem mit der S4. Für Familien ist die Schnitzeljagd Eppingen schon wegen der kurzen Strecke praktisch, und der Park an der Elsenz nebenan lädt danach zum Auslaufen ein. Und wer den Kraichgau als Städtereise abklappert, hat mit diesem Stadtspiel Eppingen einen Halbtag, der mehr hängen bleibt als ein Rundgang mit Fotostopp: Die Stadtbahn hält in Laufweite der Altstadt, aus Heidelberg und Sinsheim kommt ihr mit der S5 oder S7 an. Eine Stadtrallye Eppingen als App im Rucksack braucht keine Anmeldung und keine feste Uhrzeit.

Kaffeepause zwischen zwei Stationen

Wenige Schritte vom Pfeifferturm entfernt liegt in der Altstadtstraße die Rösterei Kaffeefaktur. Geröstet wird dort im Trommelröster, langsam und bei niedriger Temperatur, und zwar direkt im Verkaufsraum: Ihr könnt der Maschine beim Arbeiten zusehen, während ihr Kaffee und Kuchen vor euch stehen habt. Ein Blick auf die Öffnungszeiten lohnt sich vorher, geöffnet ist nicht an jedem Wochentag.

Am Ende schließt sich der Kreis dort, wo er begonnen hat: in der Kirchgasse, mitten im Fachwerk, mit leeren Akkus und vollen Kameras. Die Stadt, die ihre Geschichten hinter Balken und Schnitzwerk verstaut hatte, hat sie euch Station für Station herausgerückt: die Zangenlöcher im Sandstein des Pfeifferturms, die geschnitzten Augen am Baumannschen Haus, die Jahreszahl über dem Kirchenportal. Ihr habt sie nicht vorgelesen bekommen, ihr habt sie gefunden. Vergleicht die Punktestände und geht danach essen. Eine Schnitzeljagd Eppingen braucht nichts weiter als geladene Handys, ein paar Leute mit Lust am Suchen und einen freien Nachmittag. Ladet die App, verteilt die Rollen, lauft los.

Highlights

🔍
Entdeckt Eppingen völlig neu – Bei der Schnitzeljagd durch Eppingen dreht sich alles um die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten.
🧩
Löst Rätsel und lernt Eppingen kennen – An den wichtigen Sehenswürdigkeiten und weniger bekannten Ecken erwarten euch vor Ort knifflige Rätsel.
🤝
Bündelt eure Stärken – Zu Beginn wählt jeder Spieler eine Rolle, passend zu seinen Stärken. Fotograf, Navigator oder Sprachgenie – welche Rolle ist deine?
👥
Perfekt für Familien, Freunde und als Teambuilding – Ein mittlerer Schwierigkeitsgrad und hoher Stadtbezug machen diese Tour perfekt für alle, die gemeinsam Eppingen entdecken wollen.
2-33 Spieler
Jederzeit spielbar
3 Jahre gültig

Sehenswürdigkeiten in Eppingen

Entdecke bei unseren Touren die Wahrzeichen von Eppingen aus einer neuen Perspektive.

Bekannt aus:

Schnitzeljagd - So funktioniert's

01 Team aufstellen

  • Am gemeinsamen Treffpunkt (Kirchgasse 29) startet der Spielleiter mit seinen Tickets die Tour.
  • Alle Mitspieler treten mittels des QR Codes auf dem Handy des Spielleiters bei.
  • Jeder Spieler tritt einem freien Team bei und sucht sich eine Rolle aus.

02 Mission starten

  • Eine kurze Sicherheitseinweisung, dann kann es losgehen.
  • Eure erste Aufgabe ist es, ein Teamfoto zu machen und euch einen Teamnamen auszudenken.
  • Fertig? Perfekt, dann führt euch die myCityHunt App mittels Kartennavigation zu eurer ersten Station.

03 Rätsel lösen

  • An 8-12 sehenswerten Orten in der Stadt gilt es, knifflige Rätsel zu lösen.
  • Habt ihr eine Station erreicht, startet automatisch eure nächste Aufgabe.
  • Entlang der Tour erhält jeder Spieler außerdem rollenspezifische Challenges.

04 Sieger werden

  • Wenn ihr alle Rätsel gelöst habt (oder die Tour beenden wollt) führt euch die App wieder sicher zum Startort.
  • Wie hat euer Team abgeschnitten? Der gemeinsame Highscore verrät es euch!
  • Eure Bilder findet ihr anschließend in eurer privaten Galerie.
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Was unsere Kunden sagen

Schnitzeljagd als Teamevent

Aus unserer langjährigen Erfahrung kennen wir die besonderen Anforderungen, die sich bei der Planung eines Teamevents in Eppingen ergeben. Mit dem myCityHunt Teamevent in Eppingen haben wir daher ein Paket speziell für Firmenkunden entwickelt. Dieses erweitert unsere bewährten Touren um eine Reihe von Vorteilen, die unsere Schnitzeljagden zum perfekten Teambuilding Event in Eppingen machen.

  • Betreuung durch myCityHunt Guides per Chat
  • Gemeinsame Bildergalerie und Highscore
  • Vernetzung durch Team-Chat
  • Kostenlose Umbuchung (bis 7 Tage vor der Veranstaltung)
  • Zahlung per Kreditkarte, PayPal oder auf Rechnung
  • Umsatzsteuer-Rechnung
3 Jahre
365 Tage/Jahr verfügbar
6‘464
einlösbar in über 6‘464 Städten
Voucher

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Häufige Fragen

Gibt es eine Schnitzeljagd in Eppingen?

Ja. Die Schnitzeljagd von myCityHunt startet in der Kirchgasse und führt als Rundweg über rund 1,5 Kilometer durch die Altstadt, vorbei an der Alten Universität, an der Evangelischen Stadtkirche, am Rathaus und am Baumannschen Haus. Gespielt wird mit der myCityHunt App auf dem eigenen Smartphone, ohne festen Termin und ohne Anmeldung.

Ist die Schnitzeljagd in Eppingen auch für Kinder geeignet?

Die Aufgaben verbinden Suchen, Beobachten und Fotografieren, sodass Kinder aktiv beteiligt sind statt nur zuzuhören. Mit 1,5 Kilometern ist die Runde kurz, und die Fachwerkgassen sind eng und weitgehend autofrei.

Gibt es eine kostenlose Schnitzeljagd in Eppingen?

Kostenlose Varianten kursieren als PDF zum Selbstausdrucken. Dafür müsst ihr Route, Rätsel und Lösungen selbst vorbereiten. Die Tour von myCityHunt ist kostenpflichtig, dafür ist alles fertig: GPS-Navigation, eigene Rollen für jedes Teammitglied, Aufgaben mit Punktewertung und eine private Fotogalerie nach dem Spiel.

Wie lange dauert die Schnitzeljagd in Eppingen?

Etwa zwei Stunden, die Strecke misst rund 1,5 Kilometer. Pausen sind jederzeit möglich und verlängern die Zeit entsprechend. Ihr könnt die Tour unterbrechen und später fortsetzen.

Was kostet die Schnitzeljagd in Eppingen?

Die Tour kostet ab 16.99 pro Person. Abgerechnet wird personengenau nach Teilnehmerzahl, es gibt also keinen Pauschalpreis für die Gruppe. Gutscheine sind ab Kaufdatum drei Jahre gültig und lassen sich für eine frei wählbare Stadt und Tour einlösen.

Ist die Schnitzeljagd in Eppingen auch für größere Gruppen geeignet?

Ja. Größere Gruppen teilen sich in mehrere Teams auf und treten gegeneinander an – die Ergebnisse lassen sich direkt nach dem Spiel vergleichen. Abgerechnet wird personengenau nach Teilnehmerzahl. Für Firmenkunden gibt es eigene Konditionen.

Was unterscheidet die Schnitzeljagd in Eppingen von einer Stadtrallye oder von Geocaching?

Schnitzeljagd und Stadtrallye bezeichnen meist dasselbe Format: eine Rätseltour durch die Stadt. Beim Geocaching sucht ihr dagegen versteckte Behälter nach Koordinaten. Bei der Schnitzeljagd bleibt die sichtbare Stadt das Spielfeld – Gebäude, Plätze und Inschriften liefern die Hinweise.