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Leonhardskirche
Feldbach

Leonhardskirche Feldbach

Leonhardskirche

Im Zentrum von Feldbach in Österreich erhebt sich die beeindruckende Leonhardskirche, ein Symbol für Geschichte und architektonische Schönheit, das die Stadt seit dem 12. Jahrhundert ziert. Diese römisch-katholische Kirche, die dem Heiligen Leonhard geweiht ist, ist nicht nur ein Ort des Gebets, sondern auch ein Zeugnis der reichen Geschichte Feldbachs. Beim Spaziergang durch die Stadt zieht die auffällige neoklassizistische Fassade und der farbenfrohe Glockenturm der Kirche euch in ihren Bann und lädt euch ein, ihre geschichtsträchtigen Hallen zu erkunden.

Die historische Entwicklung der Leonhardskirche

Die Ursprünge der Leonhardskirche reichen bis ins Jahr 1188 zurück, als sie erstmals in historischen Aufzeichnungen erwähnt wurde. Bis 1232 war sie als Kirche innerhalb des Vikariats von Riegersburg anerkannt, und 1387 wurde sie zur Pfarrkirche erhoben. Die heutige Kirche wurde zwischen 1898 und 1900 nach den Plänen des Architekten Hans Pascher erbaut. Sie integriert auf wunderbare Weise Elemente ihres Vorgängerbaus aus dem 14. Jahrhundert, der heute als Kriegerdenkmal dient.

Ursprünglich befand sich an dieser Stelle eine gotische Struktur, von der noch Überreste Geschichten aus der Vergangenheit erzählen. Das Kirchenschiff der älteren Kirche wurde bewahrt und bietet einen Einblick in die architektonischen Übergänge, die diesen heiligen Raum im Laufe der Jahrhunderte geprägt haben.

Architektonische Wunderwerke

Das Hauptgebäude der Kirche ist ein beeindruckendes Beispiel der Neorenaissance-Architektur. Das weitläufige Kirchenschiff mit sechs Jochen wird von Seitenkapellen flankiert und führt zu einem quadratischen, zurückgesetzten Chorraum. Dieses Design ersetzte die südliche spätgotische Kapelle und den östlichen gotischen Chor und integrierte das ältere gotische Kirchenschiff als Anbau.

Außen findet ihr gut erhaltene steinerne Epitaphe, darunter solche, die W. Zwickhl (1582) und M. Steinhaisl (1581) gewidmet sind und der Kirche eine weitere historische Dimension verleihen.

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Das gotische Kirchenschiff: Ein Denkmal der Vergangenheit

Im Norden steht das dreijochige gotische Kirchenschiff mit seinen rippengewölbten Decken, die von Wandpfeilern getragen werden, als eindrucksvolles Kriegerdenkmal. Dieser Teil der Kirche, der aus dem 14. Jahrhundert stammt, wurde nach erheblichen Kriegsschäden im Jahr 1945 umgestaltet. Das Erdgeschoss des ehemaligen Kirchturms, das die Jahreszahl 1688 trägt, ist erhalten geblieben, obwohl der obere Teil während des Krieges zerstört wurde.

Im Inneren wird der Altarbereich von einer Kreuzigungsgruppe des Südtiroler Bildhauers Veit Königer aus dem 18. Jahrhundert geschmückt, einem Meisterwerk, das das künstlerische Erbe der Kirche bereichert.

Der lebhafte Glockenturm

Zwischen 1961 und 1964 wurde ein freistehender Glockenturm errichtet, der eine Höhe von 72 Metern erreicht. Dieser Betonturm, entworfen von Architekt Eberhard Jäger, ist mit über 2.000 bunten Tafeln geschmückt, die 1987 unter dem Motto Viele Farben, Ein Turm – Viele Menschen, Eine Pfarre! bemalt wurden. Dieses lebendige Kunstwerk, geleitet vom Grazer Maler Gustav Troger, symbolisiert Einheit und Vielfalt.

Die Glocken wurden am 8. Mai 2015 erneuert und umfassen nun eine Friedensglocke, die der Stadtlandschaft ein harmonisches Klangerlebnis hinzufügt.

Der historische Tabor

Rund um den Chor der Kirche befinden sich Überreste des alten Tabors von Feldbach, die aus dem 15. und 16. Jahrhundert stammen. Ursprünglich umschloss dieses befestigte Gebiet die Kirche mit einem Graben und hohen Mauern mit Schießscharten sowie mehrstöckigen Speichergebäuden und Wehrgängen. Obwohl 1878 teilweise abgerissen, dienen die verbleibenden Strukturen heute als Heimat- und Fischereimuseum, das die Verteidigungsgeschichte der Stadt bewahrt.

Die prächtige Orgel

Die Orgel der Kirche, gebaut 2012 von dem Schweizer Orgelbauer Mathis, ist ein modernes Meisterwerk, das in einem beeindruckenden Gehäuse untergebracht ist, das etwa 11 Meter breit, 10 Meter hoch und bis zu 3 Meter tief ist. Mit 46 Registern und 3.597 Pfeifen bietet sie ein reichhaltiges Klangerlebnis. Die Orgel enthält ein einzigartiges Windspiel, das nach dem Pfarrer der Stadt, Friedrich Weingartmann, benannt ist und ihrem musikalischen Repertoire eine persönliche Note verleiht.

Die Leonhardskirche ist nicht nur eine Kirche; sie ist ein lebendiges Museum der spirituellen und kulturellen Reise Feldbachs. Ob ihr von ihrer historischen Bedeutung, architektonischen Schönheit oder der ruhigen Atmosphäre angezogen werdet, ein Besuch der Leonhardskirche verspricht ein unvergessliches Erlebnis, das von Geschichte und Gemeinschaftsgeist geprägt ist. Während ihr ihre heiligen Hallen und lebhaften Umgebungen erkundet, werdet ihr in die Geschichten und Traditionen eintauchen, die dieses bemerkenswerte Wahrzeichen im Laufe der Jahrhunderte geprägt haben.

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