Nürnberg hat sich seine Ringmauer über Jahrhunderte bewahrt, und kaum eine andere deutsche Großstadt kann das von sich behaupten. Innerhalb dieses Rings liegen Kirchen, Fachwerkgassen und die Burg dicht beieinander, alles fußläufig erreichbar. Für ein Teamevent ist das ein Vorteil: kurze Wege, viele Stationen, keine Anfahrt zwischendurch.
Die Gruppe bewegt sich durch genau diesen historischen Kern und merkt schnell, wie kompakt die Stadt gebaut ist. Zwischen zwei Aufgaben liegen oft nur wenige Minuten Fußweg. Das hält das Tempo hoch und lässt kaum Leerlauf entstehen.
Die Burg thront über der Stadt und ist von fast jedem Punkt der Altstadt aus sichtbar. Bei Schnitzeljagd und Schatzsuche taucht sie als Orientierungspunkt und als Station auf, an der das Team Aufgaben zur Geschichte des Ortes löst. Wer vorher nie hier war, bekommt einen Eindruck von der Anlage, ohne dass jemand einen Vortrag hält.
Die Wege rund um die Burg sind uneben und steil, das gehört zur Route dazu. Für ein Teambuilding ist das kein Nachteil: Gruppen, die gemeinsam einen steilen Abschnitt nehmen, sprechen danach automatisch mehr miteinander als auf flachem Pflaster.
Die beiden großen Kirchen der Altstadt liegen auf unterschiedlichen Seiten der Pegnitz und geben der Tour eine klare Struktur. Beim Krimispiel dienen ihre Fassaden und Portale als Fundstellen für Hinweise, die zur Lösung führen. Details wie Figuren oder Inschriften bekommen so eine Funktion, die über das reine Betrachten hinausgeht.
Zwischen St. Sebald und St. Lorenz liegt der Hauptmarkt mit dem Schönen Brunnen, eine Station, die viele Gruppen im Vorbeigehen kaum wahrnehmen. Im Format wird daraus ein Ort, an dem angehalten und genau hingeschaut wird.
Das Programm läuft komplett draußen, gesteuert über das Handy jedes Teilnehmers. Es braucht keinen gemieteten Raum und keine Technik vor Ort, das Team folgt der Route direkt durch die Stadt. Wer ein Teamevent in Nürnberg plant, spart sich damit einen ganzen Organisationsschritt.
Ihr könnt das Format online anfragen oder direkt buchen, je nachdem wie fest der Termin schon steht. Der Ablauf ist für Gruppen ausgelegt, die sich selbst durch die Stadt bewegen, ganz ohne Guide, der vorneweg läuft.
Beide Häuser stehen für Nürnbergs Rolle als Kunst- und Handwerksstadt, und beide tauchen als Stationen in einzelnen Formaten auf. Am Dürer-Haus etwa erfährt das Team beiläufig, warum gerade dieses Gebäude bis heute erhalten ist. Das Museum liefert mit seiner Sammlung Stoff für Aufgaben, die über bloßes Ablesen hinausgehen.
Wer die Stadt schon kennt, entdeckt an diesen Stationen oft Details, die beim normalen Stadtbummel untergehen. Das gilt besonders für Gruppen, die beruflich viel in Nürnberg unterwegs sind, aber selten Zeit für einen genaueren Blick haben.
Escape Game eignet sich für Gruppen, die gern in kleineren Runden knobeln und dabei nah beieinanderbleiben. Schatzsuche und Schnitzeljagd führen weiter durch die Stadt und eignen sich, wenn ein Betriebsausflug auch als Stadtrundgang funktionieren soll. Das Krimispiel bringt eine Geschichte mit, die die ganze Tour zusammenhält.
Der Firmenpreis liegt bei € 16.99 pro Person, unabhängig vom gewählten Format. Welches Format am besten zur Gruppe passt, hängt weniger von der Teilnehmerzahl ab als davon, ob eher geknobelt oder eher gelaufen werden soll.
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Die Nürnberger Burg erhebt sich auf einem Sandsteinfelsen über der Altstadt und besteht aus Kaiserburg und Burggrafenburg. Erste Bauten entstanden um das Jahr 1000, im 12. Jahrhundert folgten staufische Erweiterungen mit Sinwellturm, Doppelkapelle und Palas. Nach Kriegsschäden wurde die Anlage in historischen Formen wieder aufgebaut.
St. Sebald ist die älteste Pfarrkirche Nürnbergs und wurde zwischen 1225 und 1273 als doppelchörige Pfeilerbasilika errichtet. Der Ostchor entstand 1361–1372 als Hallenumgangschor und birgt das Sebaldusgrab, ein Bronzewerk von Peter Vischer und Söhnen. Seit 1525 dient sie als evangelische Stadtkirche.
St. Lorenz ist eine gotische dreischiffige Basilika in Nürnberg, deren Bau um 1250 begann. Der spätgotische Hallenchor wurde 1477 vollendet. Im Zweiten Weltkrieg wurden Dach und Gewölbe schwer beschädigt und ab 1949 wiederaufgebaut. Berühmt ist das Sakramentshaus von Adam Kraft im Innenraum der Kirche.
Die Frauenkirche am Hauptmarkt entstand zwischen 1352 und 1362 auf Veranlassung Kaiser Karls IV. als gotische Hallenkirche mit drei mal drei Jochen und zweijochigem Chor. Am Westgiebel schuf Adam Kraft von 1506 bis 1508 einen Maßwerktabernakel, in dem das noch heute laufende Männleinlaufen von 1509 untergebracht ist.
Das Albrecht-Dürer-Haus nahe dem Tiergärtnertor entstand um 1420 als viergeschossiges Wohnhaus mit Sandsteinsockel und Fachwerkobergeschossen unter einem Krüppelwalmdach. Ab 1509 lebte und arbeitete Albrecht Dürer hier bis zu seinem Tod 1528. Seit 1949 wird das Gebäude in Nürnberg als Museum genutzt.
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Jede Gruppe erhält den Zugang auf dem Handy und bewegt sich eigenständig durch die Altstadt. An den Stationen warten Aufgaben, die sich auf Orte wie die Burg oder die Kirchen beziehen. Ein Guide ist nicht dabei.
Beides ist möglich. Steht der Termin schon fest, lässt sich direkt buchen. Bei offenen Fragen zu Format oder Ablauf empfiehlt sich vorab eine Anfrage.
Beides lässt sich abdecken. Escape Game und Krimispiel fordern stärker zusammen zu denken, Schatzsuche und Schnitzeljagd sind offener und eignen sich auch für einen entspannteren Rahmen.