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Kloster Sankt Pelagius von Córdoba
Santiago de Compostela

Kloster Sankt Pelagius von Córdoba Santiago de Compostela

Kloster Sankt Pelagius von Córdoba

Im Zentrum von Santiago de Compostela liegt das Kloster San Pelayo de Antealtares, ein beeindruckendes Zeugnis jahrhundertelanger geistlicher Hingabe und architektonischer Entwicklung. Dieser bezaubernde Ort, der ursprünglich im 9. Jahrhundert gegründet wurde, gewährt Besuchern Einblicke in das reiche religiöse und kulturelle Erbe Galiciens.

Die Ursprünge des Klosters

Das Kloster San Pelayo de Antealtares wurde um das Jahr 830 von König Alfons II. von Asturien gegründet. Zunächst beherbergte es eine kleine Gemeinschaft von Benediktinermönchen, die die heilige Aufgabe hatten, die Reliquien des heiligen Jakobus des Älteren zu bewachen. Der Name Antealtares verweist auf die ursprüngliche Lage vor den Hochaltären der alten Kirche und unterstreicht seine geistliche Bedeutung.

Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr das Kloster zahlreiche Veränderungen. Bereits im 11. Jahrhundert wurde das ursprüngliche Bauwerk ersetzt, und 1077 wurde es an einen neuen Standort verlegt, der drei Altären gewidmet war: dem Erlöser, dem heiligen Petrus und dem heiligen Johannes. In dieser Zeit wurde auch der berühmte Hymnus Salve Regina von Bischof San Pedro de Mezonzo komponiert.

Ein neues Kapitel: Die Grammatikschule

Im Jahr 1495 kam es zu einer bedeutenden Veränderung, als die Klostergebäude, mit Ausnahme der Kirche, gespendet wurden, um ein Kolleg für bedürftige Schüler zu gründen, das als Estudio de Gramática bekannt wurde. Diese Einrichtung wurde schließlich zum Keim der heutigen Universität von Santiago de Compostela. Im Jahr 1499 zog eine Gemeinschaft von Klausurschwestern des Benediktinerordens in das Kloster ein, die bis heute dort leben.

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Das architektonische Wunder der Kirche

Der Bau der heutigen Kirche begann im Jahr 1700 unter der Leitung von Bruder Gabriel de Casas, jedoch wurde das Projekt nach einigen Verzögerungen von Pedro García vollendet. Die Kirche, die 1707 eingeweiht wurde, ist ein Meisterwerk der Barockarchitektur. Ihre Fassade ist zwar schlicht, aber monumental und zeigt eine Darstellung des heiligen Pelagius des Märtyrers.

Das Innere der Kirche ist in Form eines griechischen Kreuzes gestaltet, mit Tonnengewölben und Kassettendecken. Eine beeindruckende Kuppel erhebt sich darüber und endet in einer Laterne, die den Raum mit natürlichem Licht durchflutet. Das Hauptaltarbild, das 1714 von Francisco Castro Canseco geschaffen wurde, zeigt eine Vielzahl von Heiligen, darunter der heilige Benedikt, der heilige Placidus und der heilige Maurus, sowie ein Bild des heiligen Pelagius.

Das Kloster heute

Zwar ist ein Großteil des ursprünglichen Klosters im Laufe der Zeit verloren gegangen, doch einige Überreste, wie Marmorkapitelle und Altäre, sind erhalten geblieben. Der heutige Bau, der im 16. Jahrhundert begonnen und 1793 vollendet wurde, spiegelt eine Mischung aus Stilen und historischen Einflüssen wider. Die Westfassade, die zum Quintana-Platz zeigt, ist besonders bemerkenswert für ihr schlichtes, aber imposantes Design.

Besucher finden auch die Portería-Fassade entlang der Vía Sacra, ein klassizistisches Werk von Melchor de Velasco mit einem großen Bogen und dorischen Säulen. Der Bereich, der zur Porta dos Carros führt, wurde in Etappen errichtet und zeichnet sich durch seine Schornsteine und die Szene der Flucht nach Ägypten aus, die Francisco de Lens zugeschrieben wird.

Das Kloster erleben

Heute ist das Kloster San Pelayo de Antealtares gut erhalten und für Besucher zugänglich. Die Kirche bietet Zugang zum Museum für Sakrale Kunst von Antealtares, das 1873 gegründet wurde und eine Sammlung liturgischer Gegenstände beherbergt. Dieses Museum ermöglicht ein tieferes Verständnis des religiösen und kulturellen Erbes des Klosters.

Für Naschkatzen ist das Kloster auch für seine köstlichen Backwaren bekannt, die liebevoll von den ansässigen Nonnen zubereitet werden. Diese Leckereien sind ein wunderbarer Abschluss eines Besuchs und bieten einen Einblick in das klösterliche Leben, das in diesen alten Mauern weiterhin blüht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Kloster San Pelayo de Antealtares mehr ist als nur ein historischer Ort; es ist ein lebendiges Denkmal des Glaubens, des Lernens und der Gemeinschaft. Seine Mauern hallen wider von den Gebeten und Hymnen vergangener Jahrhunderte und laden Besucher ein, in die Geschichte einzutauchen und den fortdauernden Geist dieses heiligen Ortes zu erleben. Ob ihr von seiner Geschichte, Architektur oder einfach der ruhigen Atmosphäre angezogen werdet, ein Besuch in diesem Kloster ist eine Reise in das spirituelle Erbe von Santiago de Compostela.

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