Smartphone in der Hand, deine Leute um dich herum, vor euch die Rokokofassade des Falkenhauses am Marktplatz – und irgendwo dahinter die erste Spur, die euch weiterschickt. So beginnt eure Schnitzeljagd Würzburg: keine Reiseleiterin, kein Schirmchen, sondern ihr als Spürnasen zwischen Marktständen, Muschelkalk und Weinlaub. Sieh dir den Stuck über dem Erker einmal genau an. Er wirkt, als hätte er dreihundert Jahre unbeschadet dort oben verbracht – tatsächlich wurde er nach 1945 anhand alter Fotografien Stück für Stück nachgebildet. Genau so tickt diese Stadt: Sie stellt ihre Schätze in die erste Reihe und verschweigt, wie sie dorthin gekommen sind. Würzburg erzählt von sich aus nichts. Es versteckt seine Geschichten hinter Fassaden, unter Brückenbögen und in Hinterhöfen, an denen täglich Tausende vorbeilaufen, ohne den Kopf zu drehen. Ihr dreht ihn. Gut vier Kilometer Altstadt, zwölf Rätsel, ein Team – und ab der ersten Station entscheidet ihr selbst, wohin ihr lauft und wie lange ihr an einer Ecke stehen bleibt.
Ihr ladet die myCityHunt App auf euer eigenes Smartphone, löst das Ticket ein und öffnet die Lobby. Einer scannt den QR-Code, die anderen steigen ein – fertig ist das Team. Dann wählt jeder seine Rolle, und aus 54 Möglichkeiten entsteht die Aufstellung für euren Nachmittag: Der Detektiv knobelt, der Fotograf jagt das beste Motiv am Mainufer, das Trivia-Ass sammelt die Wissensfragen ein, der Athlet nimmt die Aktivaufgaben. Jede Rolle bringt eigene Bonuspunkte mit.
Unterwegs zeigt das GPS nur die Richtung. Den Weg durch die Gassen sucht ihr euch selbst, und ob ihr am Main entlangschlendert oder quer durch die Altstadt abkürzt, bleibt euch überlassen. An jeder Station wartet eine Aufgabe mit vier Antwortmöglichkeiten; wer feststeckt, holt sich einen von zwei gestaffelten Hinweisen – freiwillig, und er kostet ein paar Punkte. Eine feste Startzeit gibt es nicht, Pausen macht ihr, wann ihr wollt. Die meisten Punkte bedeuten Platz eins in der Wertung. Und wem der Blick von der Brücke reicht, braucht keine Punkte.
Was eine Stadtrallye Würzburg von einer Runde durch eine beliebige Altstadt unterscheidet, merkt ihr an den Füßen. Auf der einen Mainseite liegt die barocke Bischofsstadt: flach, repräsentativ, in geraden Achsen angelegt. Auf der anderen steigt der Weinberg an, und darüber sitzt die Festung. Zwischen beiden Welten liegen keine zehn Gehminuten, und trotzdem wechselt dabei die komplette Tonlage. Diese Zweiteilung ist der Grund, warum eine Schnitzeljagd in Würzburg auf so wenigen Kilometern so viel Abwechslung schafft.
Im Treppenhaus der Würzburger Residenz legt ihr unwillkürlich den Kopf in den Nacken. Über euch spannt sich Balthasar Neumanns Gewölbe ohne eine einzige Stütze in der Mitte, und darauf hat Giovanni Battista Tiepolo 1752 und 1753 die vier Erdteile gemalt: 19 mal 32 Meter, das größte zusammenhängende Deckenfresko der Welt. Seit 1981 gehört die Anlage zum UNESCO-Welterbe.
Auf der Alten Mainbrücke wandert euer Blick von selbst nach oben. Zwölf überlebensgroße Steinfiguren stehen seit 1728/29 auf den Pfeilerplattformen – Frankenapostel, Würzburger Bischöfe, Karl der Große und sein Vater Pippin. Eine Steinbrücke gab es an dieser Stelle nachweislich schon 1133. Der Nachfolgebau, auf dem ihr steht, wurde ab 1476 errichtet und zog sich aus Geldmangel bis 1703 hin.
Dazu kommen die Festung Marienberg über dem Steilhang, der Würzburger Dom mit seiner Doppelturmfassade und 105 Metern Länge sowie das Neumünster mit der geschwungenen Barockfront. Das Dazwischen gehört euch.
Nördlich des Neumünsters öffnet sich hinter einer unscheinbaren Mauer das Lusamgärtlein: der erhaltene Flügel eines romanischen Kreuzgangs, dazu ein Grabmal für Walther von der Vogelweide, den berühmtesten Minnesänger deutscher Sprache, der um 1230 starb. Der Lärm der Fußgängerzone endet an der Schwelle. Zwei Minuten dort verändern das Tempo eures ganzen Nachmittags.
Ganz oben auf dem Marienberg steht ein Rundbau, an dem die meisten vorbeigehen: die Marienkirche, 706 geweiht, Würzburgs erste Bischofskirche und der älteste erhaltene Bau der Festung. Sie ist Jahrhunderte älter als der Barock, für den die Stadt berühmt ist. Von 1253 bis 1719 regierten die Fürstbischöfe von diesem Berg aus, ehe sie ins Tal umzogen.
Am 8. November 1895 arbeitete Wilhelm Conrad Röntgen im Physikalischen Institut der Universität an Kathodenstrahlen und bemerkte ein Leuchten, das dort nicht hingehörte. Rund sechs Wochen später fotografierte er die Hand seiner Frau samt Ehering. 1901 erhielt er dafür den allerersten Nobelpreis für Physik – und verzichtete bewusst darauf, seine Entdeckung patentieren zu lassen. Ein Labor in dieser Stadt hat die moderne Medizin umgekrempelt.
Ein halbes Jahrhundert später kam ein Amerikaner hierher, dessen Namen kaum jemand kennt. John Davis Skilton, Kunsthistoriker und im Zivilberuf Mitarbeiter der National Gallery in Washington, sah im Sommer 1945 die ausgebrannte Residenz und organisierte Planen, Balken und Handwerker. Am 24. September stand das Notdach. Ohne ihn hätte Tiepolos Fresko den nächsten Winter nicht überstanden.
Und der Wein? 1728 beschloss der Würzburger Rat, die besten Gewächse des 1316 gestifteten Bürgerspitals in Bocksbeutel abzufüllen – die bauchige Flasche ist also ein Qualitätsversprechen mit Ratsprotokoll. 1806 bat Goethe brieflich um Nachschub von hier, weil ihm kein anderer Wein mehr schmecken wollte. Gewachsen ist der am Würzburger Stein, mit rund 85 Hektar der größten zusammenhängenden Einzellage Deutschlands. Klassische Stadtführungen Würzburg reihen solche Geschichten am Stück aneinander; ihr sammelt sie zwischen zwei Rätseln ein, in eurem Tempo, mit Zwischenstopp, wann immer euch danach ist.
Eine Schnitzeljagd Würzburg passt zu mehr Anlässen, als man beim ersten Hinsehen vermutet. Für einen Junggesellenabschied in Würzburg trägt das Format, weil es der Gruppe eine gemeinsame Aufgabe gibt statt nur einen Treffpunkt. Nach der letzten Station seid ihr ohnehin in Mainnähe, und bis zu den Weinstuben der Altstadt sind es wenige Schritte. Als Geburtstag für Erwachsene ist die Tour angenehm unaufgeregt: kein Programm, das jemanden vorführt, sondern zwölf Stationen, an denen alle gemeinsam nachdenken – und eine private Fotogalerie, die nach dem Spiel für die ganze Gruppe bereitliegt.
Beim Teambuilding zeigt sich rasch, wer mitdenkt und wer den Laden zusammenhält; die 54 Rollen sorgen dafür, dass auch die Stillen etwas beitragen. Mit Kindern spielt die Topografie mit: die Steinfiguren über euren Köpfen auf der Brücke, das Wasser darunter, der Blick hinauf zur Festung – das hält die Aufmerksamkeit länger als jede Vitrine. Und auf einer Städtereise ersetzt das Stadtspiel Würzburg den Stadtplan. Ihr landet in Winkeln, die ihr auf eigene Faust nie angesteuert hättet, und braucht dafür nur die App und ein geladenes Handy.
Die mainfränkische Spezialität heißt Meefischli: kleine Fische aus dem Main, in Mehl gewendet, kross ausgebacken und mitsamt Gräten gegessen. Die überlieferte Regel für die richtige Größe ist charmant konkret – größer als der kleine Finger der Kiliansfigur auf der Alten Mainbrücke sollte keiner sein. Dazu gehört der Brückenschoppen: ein Glas Frankenwein im Stehen, auf der Brüstung, Blick zur Festung.
Am Ende steht ihr wieder irgendwo zwischen Markt und Main, und die Fassaden, die euch am Morgen nichts gesagt haben, reden plötzlich. Der Stuck am Falkenhaus, das stützenlose Gewölbe der Residenz, die zwölf Steinfiguren auf der Alten Mainbrücke: Würzburg hat seine Geschichten nie weggeschlossen, es hat sie nur nirgends angeschrieben. Ihr habt sie herausgeholt, Rätsel für Rätsel, in eurem Tempo. Also schnappt euch die App, sammelt eure Leute am Marienplatz und lauft los – die digitale Schnitzeljagd Würzburg startet genau dann, wenn ihr es wollt, und was ihr dabei über diese Stadt herausfindet, steht in keinem Prospekt.
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Aus unserer langjährigen Erfahrung kennen wir die besonderen Anforderungen, die sich bei der Planung eines Teamevents in Würzburg ergeben. Mit dem myCityHunt Teamevent in Würzburg haben wir daher ein Paket speziell für Firmenkunden entwickelt. Dieses erweitert unsere bewährten Touren um eine Reihe von Vorteilen, die unsere Schnitzeljagden zum perfekten Teambuilding Event in Würzburg machen.
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Ja. Die Schnitzeljagd von myCityHunt startet am Marienplatz und führt als Rundweg über rund 4,2 Kilometer durch die Altstadt, vorbei an der Würzburger Residenz, am Dom und über die Alte Mainbrücke mit Blick zur Festung Marienberg. Gespielt wird mit der myCityHunt App auf dem eigenen Smartphone, ohne festen Termin und ohne Anmeldung.
Die Aufgaben verbinden Suchen, Beobachten und Fotografieren, sodass Kinder aktiv beteiligt sind statt nur zuzuhören. Brücke, Hofgarten und der Weg Richtung Festung wechseln die Schauplätze auf kurzer Strecke, Tempo und Pausen bestimmt die Gruppe selbst.
Kostenlose Varianten kursieren als PDF zum Selbstausdrucken. Dafür müsst ihr Route, Rätsel und Lösungen selbst vorbereiten. Die Tour von myCityHunt ist kostenpflichtig, dafür ist alles fertig: GPS-Navigation, eigene Rollen für jedes Teammitglied, Aufgaben mit Punktewertung und eine private Fotogalerie nach dem Spiel.
Etwa drei Stunden, die Strecke misst rund 4,2 Kilometer. Pausen sind jederzeit möglich und verlängern die Zeit entsprechend. Ihr könnt die Tour unterbrechen und später fortsetzen.
Die Tour kostet ab 16.99 pro Person. Abgerechnet wird personengenau nach Teilnehmerzahl, es gibt also keinen Pauschalpreis für die Gruppe. Gutscheine sind ab Kaufdatum drei Jahre gültig und lassen sich für eine frei wählbare Stadt und Tour einlösen.
Ja. Größere Gruppen teilen sich in mehrere Teams auf und treten gegeneinander an – die Ergebnisse lassen sich direkt nach dem Spiel vergleichen. Abgerechnet wird personengenau nach Teilnehmerzahl. Für Firmenkunden gibt es eigene Konditionen.
Schnitzeljagd und Stadtrallye bezeichnen meist dasselbe Format: eine Rätseltour durch die Stadt. Beim Geocaching sucht ihr dagegen versteckte Behälter nach Koordinaten. Bei der Schnitzeljagd bleibt die sichtbare Stadt das Spielfeld – Gebäude, Plätze und Inschriften liefern die Hinweise.