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Sekretariats- und Syndikatshaus
Brandenburg an der Havel

Sekretariats- und Syndikatshaus Brandenburg an der Havel

Sekretariats- und Syndikatshaus

Im Herzen von Brandenburg an der Havel steht das Sekretariats- und Syndikatshaus als ein beeindruckendes Zeugnis der reichen Geschichte, die diese charmante deutsche Stadt geprägt hat. Dieses bemerkenswerte Doppelhaus, dessen Ursprünge bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen, ist nicht nur ein Gebäude, sondern erzählt auch von architektonischer Entwicklung und historischer Bedeutung.

Die Geschichte des Sekretariats- und Syndikatshauses

Ursprünglich im frühen 16. Jahrhundert erbaut, entstand das Syndikatshaus, die linke Hälfte des Gebäudes vom Marktplatz aus gesehen, zwischen 1513 und 1514. Dieser Teil diente als Wohn- und Arbeitsstätte für den Syndikus, den juristischen Vertreter der Altstadt. Die Altstadt war mit ihrer unabhängigen Gerichtsbarkeit ein reges Zentrum rechtlicher und städtischer Aktivitäten. Das benachbarte Gerichtsgebäude war nur einen Steinwurf entfernt, was die Bedeutung des Hauses für die damaligen Rechtsangelegenheiten unterstrich.

Etwa fünfzig Jahre später, um 1565, wurde das Sekretariatshaus im Südwesten hinzugefügt. Diese Erweiterung ist besonders bemerkenswert wegen ihres Renaissance-Giebels, der der Fassade des Gebäudes eine elegante Note verleiht. Die Vereinigung dieser beiden Strukturen im Jahr 1724 durch eine barocke Renovierung symbolisierte das Zusammenwachsen von Funktionen und architektonischen Stilen.

Die architektonische Schönheit erkunden

Das Sekretariats- und Syndikatshaus ist eine reizvolle Mischung aus Schlichtheit und Pracht. Das Syndikatshaus, ein bescheidenes zweistöckiges verputztes Gebäude, zeichnet sich durch rechteckige Fenster und ein Walmdach mit traditionellen Biberschwanzziegeln aus. Seine zurückhaltende Eleganz wird durch ein hervorstehendes Giebelohren ergänzt, das einen Hauch historischen Charmes hinzufügt.

Im Gegensatz dazu beeindruckt das Sekretariatshaus mit seinem Renaissance-Giebel. Dieser Giebel ist asymmetrisch aufgrund der unterschiedlichen Traufhöhen der beiden Gebäude, was einen visuell interessanten dreistöckigen Abschnitt schafft. Das Portal mit seinem einfachen Design und Korbbogen lädt Besucher in eine Welt ein, in der Geschichte und Architektur aufeinandertreffen. Der Giebel ist mit Gesimsen und Pilastern verziert, die die dekorativen Elemente der Renaissancezeit zeigen.

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Eine Reise durch die Zeit

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich das Sekretariats- und Syndikatshaus den sich ändernden Bedürfnissen der Stadt angepasst. Nach der Vereinigung von Altstadt und Neustadt im Jahr 1715 endeten die kommunalen Funktionen des Gebäudes. Es wurde mehrfach umgenutzt, diente von 1753 bis 1803 als Lager für Garne und Werkzeuge und beherbergte später Bildungseinrichtungen, darunter eine Mädchenschule und eine Knabenschule im 19. Jahrhundert.

Im frühen 20. Jahrhundert wurde das Gebäude Teil des städtischen Krankenhauses, wo die beliebte lokale Persönlichkeit Fritze Bollmann 1901 verstarb. Das Krankenhaus zog kurz darauf um, und das Gebäude wurde zur Unterkunft für das städtische Sozialamt und später das Stadtarchiv.

Die moderne Ära und Restaurierung

Im Jahr 2002 wurde das Sekretariats- und Syndikatshaus umfassend restauriert, wodurch seinen historischen Mauern neues Leben eingehaucht wurde. Heute beherbergt es die Fouqué-Bibliothek, ein lebendiges Kulturzentrum, das die Gemeinde weiterhin mit ihrer reichen Vergangenheit verbindet. Die Restaurierung bewahrte das historische Wesen des Gebäudes und stellte gleichzeitig sicher, dass es den Anforderungen einer modernen Bibliothek gerecht wird, indem es Geschichte mit Funktionalität vereint.

Besuch des Sekretariats- und Syndikatshauses

Ein Besuch im Sekretariats- und Syndikatshaus ist eine Reise durch die Zeit, die einen Einblick in die architektonische und städtische Geschichte von Brandenburg an der Havel bietet. Wenn ihr vor seinen geschichtsträchtigen Mauern steht, könnt ihr fast die Echos vergangener Jahrhunderte hören, von den rechtlichen Beratungen des Syndikus bis hin zur geschäftigen Aktivität eines städtischen Krankenhauses.

Die Lage des Gebäudes am Altstädtischen Markt platziert es im Herzen des historischen Viertels der Stadt und macht es zu einem perfekten Ausgangspunkt, um das reiche kulturelle Erbe von Brandenburg an der Havel zu erkunden. Ob ihr Geschichtsenthusiasten, Architekturbegeisterte oder einfach neugierige Reisende seid, das Sekretariats- und Syndikatshaus lädt euch ein, seine Geschichten zu entdecken und das bleibende Erbe dieser bemerkenswerten Stadt zu schätzen.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Sekretariats- und Syndikatshaus mehr ist als nur ein Gebäude; es ist ein Symbol für die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit der Stadt. Seine Mauern haben den Lauf der Geschichte miterlebt und stehen als Zeugnis für den unerschütterlichen Geist von Brandenburg an der Havel. Ein Besuch hier ist nicht nur ein Schritt zurück in die Vergangenheit, sondern auch eine Feier der lebendigen Vergangenheit und vielversprechenden Zukunft der Stadt.

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